23. Januar 2010
Das Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien trat am 1 April 2000 in Kraft. Das Gesetz wurde entworfen um die Weiterentwicklung von Technologien, die die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen ermöglichen, zu fördern. Durch die Richtlinien des Erneuerbare Energie Gesetzes soll der Klima- und Umweltschutz an erster Stelle stehen. Durch eine Serie von diversen Maßnahmen versucht der Staat von fossilen Energiequellen, wie zum Beispiel Kohle, Erdöl und Kernkraft, unabhängig zu werden. Das Erneuerbare Energien Gesetz ist bislang ein voller Erfolg, so dass auch über 40 Staaten das deutsche Modell übernommen haben.
Auch die Photovoltaik spielt eine übergeordnete Rolle im EEG. Mit dem Begriff Photovoltaik bezeichnet man die Stromherstellung aus der Sonnenenergie. Die Solarzellen einer Photovoltaik Anlage fangen die elektromagnetische Strahlung der Sonne auf und wandeln diese in Elektrizität um. Diese umweltfreundliche Stromherstellung basiert im wesentlichen auf dem photoelektrischen Prinzip. Das heißt: Die Sonnenstrahlen treffen auf eine metallische Fläche. Die Metallkomponenten der Solarzelle fangen die Elektronen auf und man erhält Elektrizität.
Die Stromherstellung durch Photovoltaik Anlagen ist besonders umweltfreundlich, da keine CO2 Emissionen entstehen. Die Installation eines Photovoltaiksystems bringt natürlich auch einen finanziellen Aspekt mit sich. So verpflichtet das Erneuerbare Energien Gesetz die Betreiber einer solchen Anlage, die gewonnene Elektrizität in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Dieses Vorhaben wird mit einem festen Tarif bezahlt. Derzeit bekommt eine Privatperson, die Strom aus regenerativen Quellen erstellt, 0,46 Euro pro Kilowattstunde vom Stromanbieter. Dank des Erneuerbare Energien Gesetzes erhält man auch Förderungsgelder, die die Installation einer Solarstromanlage rentabler machen sollen.
Die Vergütung, die man für die eingespeiste Elektrizität erhält variiert. Das Gesetz schreibt verschiedene Kriterien vor, nach denen sich die Vergütungssumme richtet. So erhält man zum Beispiel für Photovoltaikanlagen , die 2010 auf Freiflächen errichtet werden 28,43 Cent/kWh. Für eine Anlage, die sich auf einem Gebäude befindet und 30kW leistet wird man mit 49,2 Cent/kWh vergütet. Für Anlagen die über 100 kWh leisten, erhält man 46,3 Cent für eine eingespeiste Kilowattstunde.
Das Gesetz schreibt vor, dass der Vergütungssatz für später errichtete Anlagen deutlich sinken soll. Jedes Jahr sinkt die Vergütung um ca. 5 Prozent. Demnach scheint eine Errichtung einer Photovoltaikanlage innerhalb der nächsten zwei Jahre als besonders profitabel.
3. November 2007
Laut einer Emnis Umfrage wollen 41% der Deutschen ihren Stromversorger wechseln. Laut Spiegel Online beträgt das maximale Sparpotential beim Wechsel des Stromanbieter fast € 400,00 pro Jahr!
Die Zahl der Wechselwilligen Energie Endverbraucher ist geringer als die der Wechselwilligen. Trotz massiv steigender Strompreise bleuben gut 53% der Bundesbürger ihrem Stromlieferanten treu.
In der Altersgruppe bis 29 Jahren ist die Bereitschaft den Stromanbieter zu wechseln mit 51% besonders hoch. Nur 35% der jungen Stromkunden wollen ihrem Stromanbieter treu bleiben.
Da mehr als 300 Stromversorger planen in der nächsten Zeit ihre Strompreise erneut zu erhöhen mussen sich Millionen Verbraucher auf teurere Strompreise einstellen. Der Wechsel des Stromanbieters ist gerade deswegen ein Schritt den es zu überlegen heisst. Zwischen den örtlichen Versorgern wie beispielsweise den Stadtwerken und alternativen Anbietern liegen in der Regel betrachtliche Preisunterschiede. Ein Strompreisvergleich lohnt auf jedem Fall.
Bei einem jährlichen Stromverbrauch von 4000 Kilowattstunden verlangen die Stadtwerke Gronau beispielsweise € 673,00. Die Stadtwerke in Wolfen sind um 53,8% teuerer und langen mit € 1035,00 erheblich kräftiger zu.
Im bundesweiten Schnitt, zahlen die Endverbraucher laut Verivox für 4.000 Kilowattstunden € 829,00.
Die durchschnittliche Kleinfamilie spart beim Wechsel des Stromanbieters durchschnittlich ca €190,00 pro Jahr. Das maximale Einsparpotential liegt bei € 400,00.
Auch sie sollten die Strompreise vergleichen. Am einfachsten geht dies mit unserem kostenlosen Strompreis Vergleich.
2. November 2007
Die deutschen Stromanbieter haben ihre Preise teilweise kräftig angehoben. Einige Stromanbieter wechselten die Preise bereits zwei mal innerhalb dieses Jahres.
Seit Jahrebeginn haben 64 deutsche Stromversorger ihre Preise zwei mal erhöht. Besonders Stromkunden der Stadtwerke Steinheim in Nordrhein Westafalen zahlen nun im Durschnitt um 34% beziehungsweise € 200,00 mehr im Jahr beim durchschnittlichen deutschen Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden.
Die alternativen Stromanbieter verzeichneten dieses Jahr so viele Anbieterwechsel des Stromversorgers wie noch nie zuvor.
16. Oktober 2007
Die Stromanbieter haben die nächste Strompreiserhöhung angekündigt. Ein Ende ist nich in Sicht. Man sollte sich wirklich langsam aber sicher über den Wechsel des Strompreisanbieters Gedanken machen.
Zwar geht die Strompreiserhöhung an keinem Anbieter spurlos vorbei aber nicht jeder Stromanbieter erhöht die Strompreise so massiv wie der andere. In unserer Strompreistabelle erhalten sie einen groben Überblick über die Stromkosten ihrem Wohnort.
Zum Wechsel des Stromanbieters genügen neben den persöhnlichen Daten ein paar wenige Informationen:
- Zählernummer
- Zählerstand
- Gewünschter Liefertermin
- Name des örtlichen Versorgers
- Kundennummer
Schon steht einer günstigeren Stromrechnung nichts mehr im Wege.

1. Juli 2007
So teuer ist Strom in Deutschland! Auf der Karte sehen Sie wie viel Strom wo in Deutschland kostet.
Im Bundesdurchschnitt zahlt ein vierköpfiger Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden jetzt 815 Euro im Jahr. Nur die Stadtwerke Elmshorn, die Stadtwerke Aachen und die Stadtwerke Ludwigslust-Grabow haben ihre Grundversorgungstarife leicht gesenkt – um fünf bis 12 Euro im Jahr
.Detailierte Stromprese entnehmen Sie bitte unserer detailierten Strompreistabelle.
20. Mai 2007
Laut Angaben des Beanchendienstes Verivox werden zum 1. Juli 2007 weit über 100 Stromanbieter ihre Grundpreise erhöhen. Dies Kollektive Preissteigerung ist durch den Fall der Bundestarifverodnung Energie an diesem Tag zu begründen.
Ab diesem Datum muß die Erhöhung des Grundversorgungspreises nicht mehr durch das Wirtschaftsministerium des jeweiligen Bundeslandes abgesehnet werden.
29. April 2007
Seit der Liberalisierung des Strommarktes in Deutschland hat sich in der Landschaft der Stromanbieter einiges getan.
Waren es früher die reinen städtischen Unternehmen, die den Verbraucher mit Energie versorgten, treten heute vorwiegend Unternehmen aus der Gas- und Energiewirtschaft auf. Daraus resultiert, dass die städtischen Unternehmen ihren Gebietsschutz (Monopol) verlorgen. Allerdings haben sie immer noch ihre Anschluss- und Versorgungspflicht. Das bedeutet, selbst wenn der Verbraucher bei einem alternativen Stromanbieter einen Vertrag hat, muss der örtliche Stromanbieter bei Ausfall die Versorgung gewährleisten.
Zwei Drittel des Strommarktes werden von den grossen Konzernen wie Vattenfall, RWE und E.ON beherrscht.
Um die Abwanderung der Verbraucher zu den alternativen Stromanbietern zu verhindern, waren die städtischen Energieversorger gezwungen, ihren Kunden bessere Angebote zu machen. Das waren neben Preisnachlässen der verbesserte Kundendienst.
Umfragen zufolge haben bisher nur 4 % der deutschen Verbraucher ihren Energieversorger gewechselt.
Anfangs brachte der Wettbewerb den Kunden deutlich niedrigere Strompreise. Allerdings stiegen seit dem Jahr 2001 die Strompreise deutlich an. Das liegt an der Erhöhung der Kosten für die Stromerzeugung und die Mehrkosten werden auf den Verbraucher umgelegt. Die Erhöhung des Nutzungsentgeltes brachte eine weitere Verteuerung für den Kunden.
Mittlerweile fordern Verbraucherschützer die Kunden zu mehr Umsicht beim Wechsel des Stromanbieters auf. Vorsicht sei bei den Stromanbietern zu walten, wenn der Strom im Voraus bezahlt werden soll. Im Falle einer Insolvenz ist das Geld weg.
Auch sind die Paketangebote mit dem voraus bezahlten Strom vor Abchluss gut zu prüfen. Wer wenig Strom verbraucht, der steht sich günstiger mit der Abrechung nach Verbrauch.
Wer an einen Wechsel seines Stromanbierters denkt, sollte vorher gründlich im Internet recherchieren, damit der Wechsel nicht zu einer Verteuerung wird.
Der Stromverbraucher Verband VIK hat in einer EU weiten Studie festgestellt das die deutschen Haushalte un Unternehmen jährlich ca 10 Milliarden Euro zu viel bezahlen. Erstmals wurden bei dieser Studie interne Angaben der Stromanbieter mit einbezogen.
Allein die deutschen Privathaushalte tragen ca. 2,5 Milliarden Euro der Mehrbelastung. Hochgerechnet macht das € 70.00 pro Drei-Personen Haushalt und Jahr.
Die Hauptgründe sind die zu hoch berechneten Umweltjosten und die nicht voll ausgelasteten Kraftwerke.
Das Fazit dieser Studie ist das die Stromkosten ohne Berücksichtigung von Steuern und Abgaben 30% zu hoch sind.
28. April 2007
Die Liberalisierung des Strommarktes war wie eine kleine Revolution, welche sich sehr stark für den Kunden auswirkt. Nicht nur die prinzipielle Wahlfreiheit des passenden Stromanbieters ist dadurch möglich geworden, sondern auch die Preise sinken stetig.
Das Oligopol verschwindet und bricht auf, das heißt, die wenigen Stromanbieter bekommen neue Konkurrenten und Absprachen untereinander bringen nicht mehr viel, da die Konkurrenz im Polypol des Strommarktes so stark ist und untereinander so wenig Verbindung hat, dass jeder seine eigenen Kunden finden und diese auch binden muss.
Auch eines ist viel mehr geworden, die Firmen müssen in auffällige Werbung investieren, weil die potentiellen Kunden erst einmal auf die unterschiedlichen stromanbietenden Unternehmen aufmerksam gemacht werden müssen. Dadurch entsteht eine große Markttransparenz, zumal die Unternehmen nicht mehr an einem einzigen Angebot festhalten können, sondern mehrere alternative Wahlmöglichkeiten bieten müssen, um neu und zufriedene Kunden zu finden.
Ein Unternehmen, das auf dem Strommarkt nur auf sich selbst fixiert ist und den Kunden dabei vergisst, wird zusehends seine Kundschaft verlieren, da diese mehr und mehr begreift, wie weit die Liberalisierung des Strommarktes ihre Interessen trifft und die meisten nicht bei einem Unternehmen bleiben werden, das in keinerlei Weise oder zumindest kaum, auf ihre Bedürfnisse Rücksicht nimmt.
Die Liberalisierung des Strommarktes führt mehr und mehr zu einem kundenorientierten Denken und Handeln, bei den schon lange eingeführten Stadtwerken dauert dies manchmal etwas länger, aber mittel- und langfristig gesehen wird die Liberalisierung des Strommarktes mehr und mehr Vorteile, auch preisliche, für die Kunden mit sich bringen, nicht nur eine Verringerung des Strompreises, sondern auch andere Programme der Kundenbindung durch Werbeprämien und Werbegeschenke und Ähnliches.