Strom sparen – Geld sparen


29. April 2007

Der deutsche Strommarkt

Category: Strommarkt – Stromsparer – 11:02

Seit der Liberalisierung des Strommarktes in Deutschland hat sich in der Landschaft der Stromanbieter einiges getan.

Waren es früher die reinen städtischen Unternehmen, die den Verbraucher mit Energie versorgten, treten heute vorwiegend Unternehmen aus der Gas- und Energiewirtschaft auf. Daraus resultiert, dass die städtischen Unternehmen ihren Gebietsschutz (Monopol) verlorgen. Allerdings haben sie immer noch ihre Anschluss- und Versorgungspflicht. Das bedeutet, selbst wenn der Verbraucher bei einem alternativen Stromanbieter einen Vertrag hat, muss der örtliche Stromanbieter bei Ausfall die Versorgung gewährleisten.

Zwei Drittel des Strommarktes werden von den grossen Konzernen wie Vattenfall, RWE und E.ON beherrscht.

Um die Abwanderung der Verbraucher zu den alternativen Stromanbietern zu verhindern, waren die städtischen Energieversorger gezwungen, ihren Kunden bessere Angebote zu machen. Das waren neben Preisnachlässen der verbesserte Kundendienst.

Umfragen zufolge haben bisher nur 4 % der deutschen Verbraucher ihren Energieversorger gewechselt.

Anfangs brachte der Wettbewerb den Kunden deutlich niedrigere Strompreise. Allerdings stiegen seit dem Jahr 2001 die Strompreise deutlich an. Das liegt an der Erhöhung der Kosten für die Stromerzeugung und die Mehrkosten werden auf den Verbraucher umgelegt. Die Erhöhung des Nutzungsentgeltes brachte eine weitere Verteuerung für den Kunden.

Mittlerweile fordern Verbraucherschützer die Kunden zu mehr Umsicht beim Wechsel des Stromanbieters auf. Vorsicht sei bei den Stromanbietern zu walten, wenn der Strom im Voraus bezahlt werden soll. Im Falle einer Insolvenz ist das Geld weg.

Auch sind die Paketangebote mit dem voraus bezahlten Strom vor Abchluss gut zu prüfen. Wer wenig Strom verbraucht, der steht sich günstiger mit der Abrechung nach Verbrauch.

Wer an einen Wechsel seines Stromanbierters denkt, sollte vorher gründlich im Internet recherchieren, damit der Wechsel nicht zu einer Verteuerung wird.

Stromkunden zahlen 10 Milliarden zu viel

Category: Strommarkt – Stromsparer – 11:00

Der Stromverbraucher Verband VIK hat in einer EU weiten Studie festgestellt das die deutschen Haushalte un Unternehmen jährlich ca 10 Milliarden Euro zu viel bezahlen. Erstmals wurden bei dieser Studie interne Angaben der Stromanbieter mit einbezogen.

Allein die deutschen Privathaushalte tragen ca. 2,5 Milliarden Euro der Mehrbelastung. Hochgerechnet macht das € 70.00 pro Drei-Personen Haushalt und Jahr.

Die Hauptgründe sind die zu hoch berechneten Umweltjosten und die nicht voll ausgelasteten Kraftwerke.

Das Fazit dieser Studie ist das die Stromkosten ohne Berücksichtigung von Steuern und Abgaben 30% zu hoch sind.

28. April 2007

50% der Deutschen sind bereit für Ökostrom mehr zu bezahlen

Category: Allgemein – Stromsparer – 14:52

Das HAmburger Magazin Stern fand in einer Umfrage heraus, das über die Hälfte der deutschen Bürger bereit sei, für Ökostrom mehr zu bezahlen als für konventionell erzeugten Strom. 41 % sind nicht bereit diese Mehrkosten zu zahlen. In der Bundesrepublik Deutschland beziehen zum derzeitigen Zeitpunkt bereits etwa 7% der Haushalte Öko-Strom.

Der Wechsel zu Yello Strom

Category: Stromanbieter – Stromsparer – 13:34

Vor etwa einem Jahr hatte ich mich auch von Stromsparfieber anstecken lassen und kündigte nach einer kurzen Überlegungsphase meinem alten Stromanbieter – der OBAG – und wechselte zum gelben Billigstrom Riesen „Yello Strom“.
Die Ummeldung ging dann Reibungslos und so bin ich seit dem Bezieher von gelbem Strom. Geändert hat sich aber eigentlich – bis auf die Stromrechnung – nichts. Das Licht ist immer noch genauso hell, die Bohrmaschine bohrt nach wie vor nur Löcher und das Fernsehprogramm immer noch so dämlich wie vorher… Lediglich auf dem Kontoauszug sehe ich, dass ich andere Energie kaufe. Wenn man der Presse dann auch noch glauben schenken darf, dann handelt es sich bei
Yello Strom nicht um Atom-, sondern zu 70 % aus Wasserkraft, also Ökostrom (s. Computerbild Ausgabe 4/ 2000 Seite 89 – „Stromaufwärts“ ). Also doch kein Gefahrstrom, wie manche uns glauben machen wollen. Erfolg hat halt immer Neider.

Die Liberalisierung des Strommarktes

Category: Strommarkt – Stromsparer – 12:43

Die Liberalisierung des Strommarktes war wie eine kleine Revolution, welche sich sehr stark für den Kunden auswirkt. Nicht nur die prinzipielle Wahlfreiheit des passenden Stromanbieters ist dadurch möglich geworden, sondern auch die Preise sinken stetig.
Das Oligopol verschwindet und bricht auf, das heißt, die wenigen Stromanbieter bekommen neue Konkurrenten und Absprachen untereinander bringen nicht mehr viel, da die Konkurrenz im Polypol des Strommarktes so stark ist und untereinander so wenig Verbindung hat, dass jeder seine eigenen Kunden finden und diese auch binden muss.
Auch eines ist viel mehr geworden, die Firmen müssen in auffällige Werbung investieren, weil die potentiellen Kunden erst einmal auf die unterschiedlichen stromanbietenden Unternehmen aufmerksam gemacht werden müssen. Dadurch entsteht eine große Markttransparenz, zumal die Unternehmen nicht mehr an einem einzigen Angebot festhalten können, sondern mehrere alternative Wahlmöglichkeiten bieten müssen, um neu und zufriedene Kunden zu finden.
Ein Unternehmen, das auf dem Strommarkt nur auf sich selbst fixiert ist und den Kunden dabei vergisst, wird zusehends seine Kundschaft verlieren, da diese mehr und mehr begreift, wie weit die Liberalisierung des Strommarktes ihre Interessen trifft und die meisten nicht bei einem Unternehmen bleiben werden, das in keinerlei Weise oder zumindest kaum, auf ihre Bedürfnisse Rücksicht nimmt.
Die Liberalisierung des Strommarktes führt mehr und mehr zu einem kundenorientierten Denken und Handeln, bei den schon lange eingeführten Stadtwerken dauert dies manchmal etwas länger, aber mittel- und langfristig gesehen wird die Liberalisierung des Strommarktes mehr und mehr Vorteile, auch preisliche, für die Kunden mit sich bringen, nicht nur eine Verringerung des Strompreises, sondern auch andere Programme der Kundenbindung durch Werbeprämien und Werbegeschenke und Ähnliches.

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